Akut-Division Tag

 

Die Teleradiologie ist gleichzeitig eine der wichtigsten Sparten der Telemedizin und dennoch eine vergleichsweise junge Spezialisierung. Wie bei jeder neuen Methode werden auch über die Teleradiologie jede Menge Mythen und Missverständnisse kolportiert. Wir bei ERS – Emergency Radiology Schueller stellen etwa während unserer Kongressbesuche und in unserer Kommunikation mit Stakeholdern immer wieder fest, dass sich einige dieser Mythen recht hartnäckig halten. Wir legen besonderen Wert darauf, zu beschreiben, wie die Realität über unsere teleradiologische Dienstleistung tatsächlich aussieht. Teleradiologie bei ERS – Emergency Radiology Schueller: Das bedeutet die hochspezialisierte Leistungserbringung in der ersten und damit bereits entscheidenden Phase in der Patientenversorgung für mehrere Patienten in mehreren Kliniken zur selben Zeit. Das bedeutet: bessere Diagnosen für Patienten und bessere Bedingungen für Radiologen, sehr vielen Menschen an vielen Orten eine adäquate medizinische Hilfestellung zu bieten. Und dennoch gibt es nach wie vor Mythen und Vorurteile in Bezug auf diese neue medizinische Dienstleistung.

 

 Mythos 1: “Billige Befunde aus dem fernen Ausland”

 

Wir bei ERS – Emergency Radiology Schueller setzen ausschliesslich auf die Befundung aller Untersuchungen durch unsere Fachärztinnen und Fachärzte für Radiologie, welche allesamt ein hohes Mass an Erfahrung in der Unfall- und Notfallradiologie mitbringen. Alle unserer Radiologen sind gemäss §2 der Ärztinnen-/Ärzte-EU-Qualifikationsnachweisverordnung 2014 der Europäischen Union zur Berufsausübung in der Europäischen Union berechtigt und sind zudem in der Schweiz durch die Medizinalberufekommission des Bundesamts für Gesundheit approbiert. Bevor unsere Radiologen in unser Team aufgenommen werden, müssen sie einen harten, aber gerechten Einstiegstest – unser Assessment Center – über mehrere Tage durchlaufen. Nur die Allerbesten werden von uns unter Vertrag genommen. Während unseres On Call-Service wird jeder Befund rund um die Uhr an jedem Tag im Jahr zeitnahe durch eine zweite Fachärztin bzw. einen zweiten Facharzt für Radiologie überprüft. Wir nennen diesen – für unsere Kunden kostenlosen – Service: Second Read. Mit all diesen aufwendigen Verfahren stellen wir bei ERS – Emergency Radiology Schueller sicher, dass wir unseren Kunden rund um die Uhr an jedem Tag im Jahr Top Qualität liefern.

 

Mythos 2: “Zu wenig Patienteninformation”

 

Es ist nur ein Mythos, dass unsere Radiologen zu wenig Informationen über unsere Patienten hätten und sich kein Bild vom Zustand der Patienten machen könnten. Vielmehr ist richtig, dass wir bei ERS – Emergency Radiology Schueller für jeden einzelnen Patienten in unserem On Call-Service zumindest dreimal mit der zuweisenden Stelle telefonisch kommunizieren. Unsere Fachärztinnen und Fachärzte für Radiologe nehmen jede Zuweisung persönlich rund um die Uhr an jedem Tag im Jahr entgegen und stellen mit den zuweisenden Ärzten die rechtfertigende Indikation zur Untersuchungsdurchführung. Wir sprechen über jeden einzelnen Patienten mit dem zuständigen MTRA-Team unserer Kunden und besprechen jeden Befund mit den Zuweisern, solange, bis Einverständnis besteht. Nur so ist es möglich, präzise Diagnosen zu erstellen, um jedem Patienten zu einer individualisierten Therapie zu verhelfen.

 

Mythos 3: “Unzureichende Kommunikation mit den zuweisenden Ärzten”

 

Radiologen kommen zu sehr wichtigen Ergebnissen, die zügig an die zuweisenden Ärzte kommuniziert werden müssen. Der Mythos sagt, dass die Teleradiologie dies nicht könnte.

In der Realität werden unser Untersuchungsergebnisse für jeden einzelnen Patienten zwischen unseren Radiologen und den zuweisenden Ärzten ausführlich besprochen. Die geschieht innerhalb einer halben Stunde, nachdem die Untersuchung an unser teleradiologsiches Netzwerk gesendet wurde. Um eine perfekte Kommunikation zu ermöglichen, haben alle unsere Radiologen bei ERS – Emergency Radiology Schueller die deutsche Sprache als Muttersprache und/oder sind schweizerische, österreichische oder deutsche Staatsbürger.

 

Mythos 4: “Kein Kontakt zwischen Radiologen und dem MTRA-Team”

 

In der Radiologie ist der Kontakt zwischen den Radiologen und dem MTRA-Team sehr wichtig. Der Mythos besagt, dass dies in der Teleradiologie nicht möglich wäre. Genau das Gegenteil ist der Fall: Unsere Radiologen arbeiten für jeden einzelnen Patienten mit dem MTRA-Team jeder einzelnen unsere Partnerkliniken zusammen und haben über viele Jahre eine sehr gute Beziehung und den ständigen Austausch ermöglicht. Dasselbe gilt für unsere persönliche Beziehung zu den Ambulanz-, Intensivstations- und Schockraum-Teams unserer Kunden. Über die Jahre wurde hier eine exzellentes Gesprächsklima geschaffen, auf das wir sehr stolz sind.

 

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Mai

Teleradiologie: Klar umgrenzte Einsatzszenarios

Juni

Teleradiologie aus Arzt- und Patientensicht

 

Künstliche Intelligenz in der Medizin ist ein stark wachsender Teilbereich der künstlichen Intelligenz (KI), bei dem digital vorliegende Informationen ausgewertet werden, um möglichst aussagekräftige Diagnosen zu stellen und bzw. oder optimierte Therapien vorzuschlagen.

Die künstliche Intelligenz hat sich während der letzten Jahre als eine fixe Größe in den Arbeitsabläufen vieler Branchen etabliert. In der Medizin wird sie seit mehr als zehn Jahren wissenschaftlich erforscht. Einzelne Meinungsbildner gehen sogar davon aus, dass in technikaffinen medizinischen Fächern, wie etwa der Radiologie, Ärzte von Software-Algorithmen abgelöst würden. Obwohl mit hoher Geschwindigkeit neue und immer umfassendere AI den Sprung von der wissenschaftlichen Entwicklung auf den Markt schaffen, greift diese Prophezeiung aus heutiger Sicht wohl etwas zu hoch. Vielmehr ist aus medizinischer Sicht auch wünschenswert, dass in der Medizin der Zukunft weiterhin Ärzte die Kontrolle über die Maschinen besitzen. Ärzte sollen nicht ersetzt werden, die Verantwortung für Patienten soll nicht autonomen Computeralgorithmen überlassen werden. Allerdings ist es wünschenswert, dass Radiologen durch künstliche Intelligenz eine sinnvolle Unterstützung in ihrer täglichen Arbeit erhalten.

Geht es um die Medizin von morgen, ist oft von künstlicher Intelligenz die Rede. Ihr wird zugetraut, die künftige Patientenversorgung zu verbessern und das medizinische Personal zu entlasten. Genau dieses Ziel verfolgt auch das Zuger Unternehmen Emergency Radiology Schueller. Im 2021 ist es mit seiner Plattform radailogy.com online gegangen. Mediziner aus aller Welt können dort Röntgenuntersuchungen oder andere medizinische Dokumente hochladen und mit Hilfe von künstlicher Intelligenz untersuchen lassen. Entweder als Erstbefund oder als Zweitmeinung zur Absicherung und Erweiterung der eigenen Diagnose. Beispiel:  Ein Mediziner will wissen, wie stark die Gelenksarthrose eines Patienten genau ist. Er meldet sich bei Radailogy an und lädt die Röntgenbilder des Knie- oder Hüftgelenks hoch.  Das Material landet nun bei Radailogy in den Händen von Fachärzten für Radiologie. Die schauen sich das Röntgenbild erst selbst an, dann geben sie es an eine KI, welche die Beschaffenheit des Gelenksknorpels und der Knochensubstanz berechnet. Welche KI das macht, die Fachärzte von Radailogy. Im nächsten Schritt begutachten die Fachärzte das KI-Ergebnis und bauen es in ihren fachärztlichen Befund ein, welcher zum Kunden zurückgeht.  Der bekommt so das Ausmass der Arthrose detailliert geliefert und kann nun entscheiden, was zu tun ist.

Das Besondere an der Sache:  Die Radiologen, die den Einsatz der KI steuern, sind nicht einfach nur Radiologen. Sie haben den Umgang mit KI monatelang trainiert und wissen, welche KI zu welcher Untersuchung passt. Sie haben auch gelernt, die KI-Ergebnisse richtig zu interpretieren. Daher nennen sie sich selbst Radiologen, analog zum Portalnamen. Dieses Kunstwort, das die Abkürzung AI für das englische Wort Artificial Intelligence enthält, weist auf ihre Zusatzqualifikation hin. “Was wir mit Radailogy machen, ist eine Weltneuheit”, erklärt Gerd Schueller, der Gründer von Emergency Radiology Schueller und der neuen Plattform. Es gebe nirgends sonst eine Ausbildung, die fachärztliches medizinisches Wissen und das Einbringen von KI-Ergebnissen kombiniert.

Das Radailogy-Geschäftsmodell ist attraktiv für alle Seiten. Im B2C-Bereich profitierten Mediziner und damit auch deren Patienten davon, dass sie vertragsfrei “die beste KI” nutzen können. Für die Auswahl ist ein eigenes Scouting-Team zuständig, das den Markt beobachtet und die KI von Bewerbern einem Testverfahren mit anonymisierten Daten unterzieht. Eine gute KI in der Radiologie ist eine, die Radiologen hilft, “zu jeder Tageszeit und in jedem Setting” hochqualitative Arbeit zu leisten. Schliesslich wirkten sich Fehler in der Radiologie auf das ganze Patientenmanagement aus. “Die Patienten bleiben länger fern von Heim und Arbeit, und der ganze Prozess kostet die Gesellschaft unnötig Geld.” Im B2B wiederum hätten die KI-Hersteller dadurch Vorteile, dass Radailogy den gesamten technologischen Bereich übernimmt. “Die Hersteller können sich so auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, das Programmieren der KI”.  Zum technischen Service gehört das Hosting der Rechner in den Rechenzentren, welche in der Schweiz und im EU-Raum liegen, so dass Radailogy die DSGVO-Vorgaben “bei Weitem” übertrifft. Aber auch die rechnerische Erstellung der AI-Ergebnisse und die Lieferung dieser Ergebnisse an Kunden. Und noch einen Vorteil gibt es laut Schueller: Anders als grosse Medizinproduktehersteller macht Radailogy nicht nur jeweils einen Teil der potentiellen medizinischen Kundschaft zugänglich, sondern bringt weltweit alle Mediziner als Kunden auf die Plattform.

 

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Mai

Mythos vs. Realität: Die Wahrheit über die Teleradiologie – Teil I

Mythos vs. Realität: Die Wahrheit über die Teleradiologie – Teil II

Juni

Teleradiologie: Klar umgrenzte Einsatzszenarios

Teleradiologie aus Arzt- und Patientensicht

 

Die Herausforderungen an die Teleradiologie lassen sich durch eine multifaktorielle Heterogenität ausdrücken:

Zu den Akteuren zählen private und öffentliche Spitäler, Krankenhaus-Holdings, medizinische Institutionen, Praxisgemeinschaften bis hin zu einzeln praktizierende niedergelassene Ärzte. Entsprechend sind die medizinischen Anforderungen und Herausforderungen mannigfaltig und die Kompetenz der Teleradiologie beantwortet viele Fragestellungen, welche unterschiedlicher nicht sein könnten: Diagnostik im Schockraum, Stroke Unit, muskuloskelettale Medizin, Intensivstationen, Innere Medizin, Chirurgie, Pädiatrie etc.

Eine weitere Heterogenität stellen die teils deutlichen Unterschiede in der Durchführung und der Qualität der an die Teleradiologie gesendet Bilder dar. Die Teleradiologen haben die Herausforderung, trotz des deutlich heterogenen Bildmaterials immer die besten Daten herauszulösen und die bestmöglichen Befunde zu erstellen.

Zu Beginn der Teleradiologie bestellten radiologische Institute und Spitäler der USA zu Ende der 1990er-Jahre radiologische Befunde aus Entwicklungsländern, unter anderem aus Indien. Diese Befunde hatten einen verglichen mit dem US-Standard niedrigen Qualitätsstandard und waren mit Sicherheit auch mit dem europäischen Standard nicht konform. Dies hat die Teleradiologie in ein Zwielicht gestellt. In der Zwischenzeit allerdings hat sich die Teleradiologie längst von diesen Anfangszuständen distanziert.

Viele unterschiedliche Kunden zu haben, bedeutet für die Teleradiologie auch, sich auf unterschiedliche Kommunikationswünsche einzustellen. Es ist ihr wichtig, immer einem qualitativen Mindestansatz im Auge zu haben, an ihm festzuhalten und Kunden davon zu überzeugen, dass die Kommunikation ein wesentliches Standbein der telemedizinischen Zusammenarbeit ist. Nicht nur über herausragende Befunde zu jeder Tages- und Nachtzeit, sondern durch die vorangehende intensive Diskussion mit den klinischen Partnern zeugt über die Wichtigkeit der radiologischen Dienstleistung zu einem sehr frühen Zeitpunkt im Patientenmanagement.

Die Teleradiologie stellt sich in jeder Kooperation die Frage: Was genau wird wann und wo in der Patienten Behandlung gebraucht? Welche medizinischen Spezialisierungen sollen den Kunden angeboten werden, in welcher Zeit werden die Befunde gebraucht und sollten die Befunde in ausgesuchte oder in alle IT-Systeme der Kunden gesendet werden, sodass wertvolle Administrationszeit des Kunden gleichzeitig mit den medizinischen Ressourcen eingespart werden können?

 

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April

Künstliche Intelligenz: Algorithmen helfen bei der Diagnose

Mai

Mythos vs. Realität: Die Wahrheit über die Teleradiologie – Teil I

Mythos vs. Realität: Die Wahrheit über die Teleradiologie – Teil II

Juni

Teleradiologie: Klar umgrenzte Einsatzszenarios

Teleradiologie aus Arzt- und Patientensicht

 

In Tausenden unserer Schweizerischen Arztpraxen werden pro Jahr an die zehn Millionen Röntgenuntersuchungen angefertigt und befundet. Gerade weil die Röntgendiagnostik einen erheblichen Stellenwert in der Patientenbehandlung hat, wird die Frage gestellt, ob durch die teleradiologisch übermittelte fachärztliche Meinung und den Einsatz der Künstlichen Intelligenz eine diagnostische Hilfestellung angeboten werden kann.

Aus Sicht der bildgebenden Diagnostiker haben die Schweizerischen Berufsgruppen der Praktischen Ärzte, der Allgemeinen Inneren Medizin, der Kinder- und Jugendmedizin, der Medizinischen Onkologie, der Neurologie und der Rheumatologie einen besonderen Stellenwert: die Befähigung zur Rechtfertigung, Durchführung und Befundung konventioneller Röntgenaufnahmen im Niedrigdosis- und – mit entsprechendem Weiterbildungstitel – im mittleren Dosisbereich. Dadurch eröffnet sich die Welt der Thorax- und Extremitätenradiologie, der Abdomen-, Becken-, Hüftgelenk- und Wirbelsäulenradiologie.

Fachärztliche radiologische Hilfestellung ist für Arztpraxen in Echtzeit online verfügbar

Während die teleradiologische Diagnostik in der Schweiz zur Abdeckung der Pickettdienste für Spitäler bereits seit mehreren Jahren verfügbar ist, gibt es seit etwa einem Jahr die teleradiologische Hilfestellung für Arztpraxen. Sobald die Interpretation kniffliger Bilder ansteht oder eine fachärztliche radiologische Meinung erwünscht ist, springt Academic Health in Echtzeit ein. Unsere Institution beschäftigt eine grosse, beständige Gruppe an MEBEKO-approbierten Fachärztinnen und Fachärzten für Radiologie mit der Spezialisierung in den wichtigsten Disziplinen wie der Unfall- und Notfallradiologie, der Thorax- und Abdomen-, der Neuro- und Muskuloskelettalradiologie. Die Bilddaten werden von den Arztpraxen durch eine hochsichere und hochverfügbare Technologie DSGVO-konform an Academic Health übertragen. Die Befunde werden auf demselben Weg, auf Wunsch bereits innert einer Stunde schriftlich, retourniert. Diese speditive Zusammenarbeit hat sich schon im ersten Halbjahr 2020 während der viralen Pandemie für die an das teleradiologische Netzwerk angeschlossenen Arztpraxen bezahlt gemacht: Die fachärztliche Auskunft über das Vorliegen oder das Fehlen von Zeichen einer Pneumonie trug zur sicheren Diagnostik für eine Vielzahl von Patienten bei. Academic Health stellt als Neuheit auch ein hochsicheres, verschlüsseltes Upload-Portal zur Verfügung. Dieses können alle Ärzte ohne Vertragsbindung nutzen, um radiologische Bilder online zur Befundung zu senden, egal wann und wie viele.

 

 

 

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April

Kritische Erfolgsfaktoren in der Teleradiologie

Künstliche Intelligenz: Algorithmen helfen bei der Diagnose

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Mythos vs. Realität: Die Wahrheit über die Teleradiologie – Teil I

Mythos vs. Realität: Die Wahrheit über die Teleradiologie – Teil II

Juni

Warum Teleradiologie für Radiologen interessant ist –  Teil I

Warum Teleradiologie für Radiologen interessant ist –  Teil II

 

Die Teleradiologie ist erstmals im ersten Irakkrieg initialisiert worden, als auf US-Navy-Schiffen CT-Scanner wurden und die CT-Bilder über Satellitenverbindung an US-Heeresspitäler gesendet und von den dortigen Radiologen ausgewertet wurden. Danach fand bald eine Allokation der an Zahl limitierten fachärztlichen Expertise im privaten und öffentlich-küstenrechtlichen Bereich statt, vor allem der US-Ostküste. Findige Besitzer eines großen medizinischen Dienstleisters haben schnell mit indischen Radiologen und anderen Verträgen aus dem asiatischen Raum abgeschlossen. So wurden zwar über Nacht die Befunde im Ausland geschrieben und in der Früh von den lokalen Radiologen in Amerika gezeichnet, sprich freigegeben, was zur Entlastung der angespannten Personalsituation betrug. Diese Radiologen hatten einen nicht ausschließlich mit dem US-Standard und auch mit dem europäischen Standard konformen Ausbildungsstand. Allerdings sank das Niveau der medizinischen Kompetenz wie beschrieben gleich zu Beginn des Patientenmanagements. Und dies hat die Teleradiologie gleich in den 1990er Jahren in ein Zweilicht gestellt. Die Teleradiologie hat vor allem in der nördlichen Hemisphäre inzwischen Einzug gehalten. Die sich verbessernden Ausbildungsstandards und der schnelle Datentransport waren die Zugpferde für diese neue Industrie. 

Die Teleradiologie hat als älteste Disziplin der Telemedizin in den vergangenen Jahren erheblich an Fahrt aufgenommen. Digitale Plattformen, die den kompletten Teleradiologie-Workflow abbilden und eine ausfallsichere IT-Infrastruktur mit diversen Redundanzen, gehören heute zum Standard. Die steigenden Patientenzahlen, der stetig zunehmende Mangel an medizinischen Fachärztinnen und Fachärzten sowie der Wirtschaftlichkeitsfaktor sind Aspekte der Teleradiologie, die dieser Branche zu einem weiteren Entwicklungsschub verhelfen und ihr einen festen Platz in der klinischen Patientenversorgung sichern werden.

 

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Teleradiologie: Fachärztliche Hilfestellung für die Arztpraxis

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Kritische Erfolgsfaktoren in der Teleradiologie

Künstliche Intelligenz: Algorithmen helfen bei der Diagnose

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